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#1
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Candida bei gesundem Immunsystem?
Hallo,
ich hatte mich bereits vor einem dreiviertel (?) Jahr hier mal gemeldet, da ich seinerzeit unter einem Candida-Befall litt (Spucktest war positiv). Damals versuchte ich es (zugegebenermaßen) relativ halbherzig mit einer Nystatin + GKE Kur. Wirklich weg ging der Befall eigentlich nie, so dass ich seit ca. 1 - 1/2 Jahren unter den folgenden Symptomen leide: - Schluckbeschwerden (Schleimbefall der Speiseröhre, führt bei mir dann oftmals nachts zum Schnarchen). Ein HNO-Arzt konnte im Frühjahr 2009 allerdings nicht finden und sagte mir es läge wohl daran, dass ich ca. 6 Monate zuvor mit dem Rauchen aufgehört habe. - weicher Stuhlgang (in "Wurstform", etwas erhellt (hellbraun)) - (bedauerlicherweise sehr übelriechende, säuerliche) Blähungen beim Verzehr von bestimmten Speisen - trockene Augen (die hier oftmals beschriebene Sehstörung habe ich dabei auch gelegentlich verspürt) - morgens oftmals eine verstopfte Nase Dabei variiert die Stärke mitunter heftig. Den weichen Stuhlgang habe ich dabei fast permanent, die Schluckbeschwerden hingegen machmal wochenlang fast gar nicht, manchmal tagelang sehr stark. Blähungen bereiten mir ebenfalls nur phasenweise ein Problem (ein wirklicher Zyklus ist dabei hier allerdings nicht zu erkennen; meist habe ich Sie Pi-mal-Daumen zwei Tage lang sehr heftig, dann aber bspw. auch wochenlang gar nicht). Die Ursache des Befalls kann ich nicht mehr klar rekonstruieren. Ich bilde mir ein, dass es ein schleichender Prozess nach dem Tod meines Vaters 2006 war. (Für meine Verhältnisse) viel Alkohol, kaum (und nur schlecht) ernährt, Einnahme von Anti-Depressiva, ca. 6-monatiger Cannabiskonsum ... etc. Ich war psychisch und körperlich ziemlich im Eimer. Letztes Jahr habe ich nach einer Chlamydien-Infektion Antibiotika (insgesamt das zweite oder dritte mal ( also Antibiotika / nicht Chlamydien Nachdem ich nun einen Artikel gelesen habe, dass Candida nur als Begleiterscheinung bei einem kranken Immunsystem auftaucht (Leukämie, HIV, Diabetes etc.) bin ich in bester Hypochondermanier jetzt natürlich hellhörig geworden. Daher also auch der Titel meines Beitrags: Ist Candida immer eine Begleiterscheinung eines schlimmeren Übels? Muss ich mich jetzt komplett durchchecken und auf alles untersuchen lassen? Ist die Dauer meiner Infektion "normal", wäre ich denn gesund?Ansonsten würde ich das Ganze jetzt diszipliniert mit Nystatin (Tabletten) + Caprylsäure angehen (bzw. bin ich schon angegangen). Hylak N werde ich mir ebenfalls besorgen. Bei künftigen Speisen werde ich mich an euren Ratschlägen orientieren. Dann müsste diese Krankheit doch eigentlich zu besiegen sein, oder? Vielen Dank und Gruß! |
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#2
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...ein Symptom hatte ich noch vergessen:
- verstärkter Harndrang (neuerdings muss ich oftmals nachts aufstehen um zu "pullern". Soll ja in manchen Fällen auch als Indiz für Candida gelten). Ist übrigens das nervigste meiner Symptome und eine relativ neue Entwicklung (2 - 3 Wochen alt). Mag aber auch trivial sein... |
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#3
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Also um dich gleich zu beruhigen: Nein man hat nicht zwingend eine "dramatische" Krankheit nur weil man Candida hat. Das erzählen und glauben die Schulmediziner gerne. Da ich aber auf sämtliche Krankheiten - auch auf die "dramatischen" - getestet wurde und nichts dergleichen habe und eher als gesund eingestuft werde trifft die Aussage nicht immer zu.
Auf der anderen Seite sagen die Ärzte ja auch jeder hat Pilze. Ja was denn nun. Wie du schon erkannt hast ist Candida eine Sekundärerkrankung und es muss der gesamte Körper (Immunsystemstärkung, Entsäuerung, Darmaufbau, Entgiftung) behandelt werden. |
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#4
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vielen Dank für die schnelle Antwort. Da bin ich ja zunächst einmal beruhigt. Fehlt eigentlich nur noch die Beantwortung der zweiten Teilfrage
"Ist die Dauer meiner Infektion "normal", wäre ich denn gesund?" um mich zunächst einmal zu beruhigen. |
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#5
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Was meinst du mit Zeitraum normal ?
Ich bin gute 3 Jahre mit Candida rumgelaufen und es hat sich gesteigert. Dann wurde es endlich festgestellt und seit 1,5 Jahren behandle ich jetzt fast. |
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#6
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ich weiss es wirklich nicht, wie lang ich es habe, aber es werden wohl zwischenzeitlich auch schon zwei jahre sein
![]() ätzend... aber diesmal versuche ich mein bestes den pilz platt zu machen. ich hoffe nur, dass ein leben ohne medikamente bzw. diszipliniertes auf die ernährung achten irgendwann wieder möglich ist. |
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#7
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Das ist möglich. Es kostet nur viel Zeit, Geduld, Geld und man muss sich an alles halten. Dann wird das wieder.
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| Der folgende User sagt Hummel Dankeschön für diesen sinnvollen Beitrag: | ||
hasi2 (09.03.2010) | ||
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